Samstag, 25. August 2012
Montag, 6. August 2012
Junge ohne Buchstabe
Alles Verschwommen.
Ich sitze wie hinter einer Nebelwand, abgeschirmt von meinen Gedanken.
Alle zwei Minuten wird mir kotzübel.
Keine Ahnung wieso es mich so fertig macht.
Wollte es doch selbst beenden. Trotzdem.
Vier Monate sind eine lange Zeit um sich an einen Menschen zu gewöhnen.
Genug Zeit um ein riesiges Loch zu hinterlassen, wenn der Mensch dann verschwunden ist.
Meine Wangen brennen von all den Tränen.
Kann mich nicht entscheiden was ich machen will. Sitze einfach rum und starre die Wand an.
"Hört sich vielleicht hart an, aber irgendwie bist du mir auch nicht wichtig genug um eine meiner anderen Aktivitäten zu beenden und naja, das heißt irgendwo wohl, dass die Grundlegenden Gefühle für eine Beziehung auch einfach fehlen."
in meinem Kopf spult sich das Gespräch immer und immer wieder von vorne ab.
Ich sehe mir selbst dabei zu wie ich nickend und lächelnd neben ihm sitze. Sage Ja und Amen zu all seinen Sätzen, während ich innerlich nur damit beschäftigt bin nicht zu heulen.
Dann die Verabschiedung.
"Warte."
"Wieso? deine Bahn kommt doch gleich."
"Trotzdem, bitte."
Seine blauen Augen flehen mich an noch die eine Minute zu bleiben.
Er grinst. Ich verschränke die Arme, damit er nicht sieht wie sehr meine Hände zittern.
Dann Abschieds Umarmung. Er beugt sich zu mir runter. Ich drehe den Kopf weg und sein Kuss landet auf meiner Wange, dann steigt er in die Bahn.
Zitternd gehe ich den Weg zurück nach Hause, meine Nachbarn starren mich an, weil ich das Schluchzen nicht länger unterdrücken kann.
Mit dem Knall der zufliegenden Haustür breche ich auf dem Boden zusammen
Du wirst mir fehlen Junge ohne Buchstabe, aber nein wir können keine Freunde bleiben.
Ich sitze wie hinter einer Nebelwand, abgeschirmt von meinen Gedanken.
Alle zwei Minuten wird mir kotzübel.
Keine Ahnung wieso es mich so fertig macht.
Wollte es doch selbst beenden. Trotzdem.
Vier Monate sind eine lange Zeit um sich an einen Menschen zu gewöhnen.
Genug Zeit um ein riesiges Loch zu hinterlassen, wenn der Mensch dann verschwunden ist.
Meine Wangen brennen von all den Tränen.
Kann mich nicht entscheiden was ich machen will. Sitze einfach rum und starre die Wand an.
"Hört sich vielleicht hart an, aber irgendwie bist du mir auch nicht wichtig genug um eine meiner anderen Aktivitäten zu beenden und naja, das heißt irgendwo wohl, dass die Grundlegenden Gefühle für eine Beziehung auch einfach fehlen."
in meinem Kopf spult sich das Gespräch immer und immer wieder von vorne ab.
Ich sehe mir selbst dabei zu wie ich nickend und lächelnd neben ihm sitze. Sage Ja und Amen zu all seinen Sätzen, während ich innerlich nur damit beschäftigt bin nicht zu heulen.
Dann die Verabschiedung.
"Warte."
"Wieso? deine Bahn kommt doch gleich."
"Trotzdem, bitte."
Seine blauen Augen flehen mich an noch die eine Minute zu bleiben.
Er grinst. Ich verschränke die Arme, damit er nicht sieht wie sehr meine Hände zittern.
Dann Abschieds Umarmung. Er beugt sich zu mir runter. Ich drehe den Kopf weg und sein Kuss landet auf meiner Wange, dann steigt er in die Bahn.
Zitternd gehe ich den Weg zurück nach Hause, meine Nachbarn starren mich an, weil ich das Schluchzen nicht länger unterdrücken kann.
Mit dem Knall der zufliegenden Haustür breche ich auf dem Boden zusammen
Du wirst mir fehlen Junge ohne Buchstabe, aber nein wir können keine Freunde bleiben.
Samstag, 4. August 2012
Geheimnis Nr. 2: Ich hab immernoch Angst dich zu verlieren
Anna Handy 01.08.2012 19:40
"Wir müssen reden. Wann Hast du Zeit?"
Junge ohne Buchstabe Handy 02.08.2012 01:00
"Ja müssen wir unbedingt"
Drehe die Musik lauter um die streitenden Stimmen in meinem Kopf zu übertönen.
Das Gespräch ist Montagabend.
Keine Ahnung was dabei rauskommen wird.
Keine Ahnung wie mein Leben danach weiter gehen wird.
Nichtmal 'ne Ahnung was ich mir eigentlich erhoffe.
"Wir müssen reden. Wann Hast du Zeit?"
Junge ohne Buchstabe Handy 02.08.2012 01:00
"Ja müssen wir unbedingt"
Drehe die Musik lauter um die streitenden Stimmen in meinem Kopf zu übertönen.
Das Gespräch ist Montagabend.
Keine Ahnung was dabei rauskommen wird.
Keine Ahnung wie mein Leben danach weiter gehen wird.
Nichtmal 'ne Ahnung was ich mir eigentlich erhoffe.
Das einzige was ich weiß ist, dass sich irgendwas ändern muss.
Donnerstag, 2. August 2012
Zufriedenheit.
Verwunderlich wie sehr man sich innerhalb von wenigen Monaten verändert.
Weiß, dass das mit dem Jungen ohne Buchstabenwahrscheinlich vorbei ist. Trotzdem geht's mir nicht schlecht.
Da sind so sinnlose kleine Dinge, die mich zum Lächeln bringen.
Ein Lied, ein bisschen Sonne, mein neues Board, ein Schnurren meiner Katze.
Es ist als würde ich in mir selber Ruhen.
Natürlich gibt es immernoch Momente in denen ich am liebsten alles hinwerfen und verschwinden würde, aber sie sind weniger geworden.
Keine Ahnung ob es nur eine gute Phase ist oder endlich ein sichtbarer Fortschritt der Therapie.
Jeden Moment könnte wieder alles über mir zusammenbrechen.
Umso mehr muss ich den seltsamen Frieden genießen.
Weiß, dass das mit dem Jungen ohne Buchstaben
Da sind so sinnlose kleine Dinge, die mich zum Lächeln bringen.
Ein Lied, ein bisschen Sonne, mein neues Board, ein Schnurren meiner Katze.
Es ist als würde ich in mir selber Ruhen.
Natürlich gibt es immernoch Momente in denen ich am liebsten alles hinwerfen und verschwinden würde, aber sie sind weniger geworden.
Keine Ahnung ob es nur eine gute Phase ist oder endlich ein sichtbarer Fortschritt der Therapie.
Jeden Moment könnte wieder alles über mir zusammenbrechen.
Umso mehr muss ich den seltsamen Frieden genießen.
Dienstag, 31. Juli 2012
Kugelfisch.
Familie. Überall.
6 Tage bei Oma und Opa. 638 km entfernt von allem.
Gemeinsames Essen.
Morgens. Mittags. Abends.
Die Angts ist wieder da. Angst davor zu viel zu sein.
Angst davor zu vergessen wie man hungert.
Angst vor jeder kleinen Berührung am Bauch.
Angst vor dem Blick in den Spiegel.
Manchmal frage ich mich, was ich wohl den ganzen Tag tun würde, wenn ich nicht so sehr damit beschäftigt wäre meinen Körper zu hassen.
Wäre ich ein besserer Mensch?
6 Tage bei Oma und Opa. 638 km entfernt von allem.
Gemeinsames Essen.
Morgens. Mittags. Abends.
Die Angts ist wieder da. Angst davor zu viel zu sein.
Angst davor zu vergessen wie man hungert.
Angst vor jeder kleinen Berührung am Bauch.
Angst vor dem Blick in den Spiegel.
Manchmal frage ich mich, was ich wohl den ganzen Tag tun würde, wenn ich nicht so sehr damit beschäftigt wäre meinen Körper zu hassen.
Wäre ich ein besserer Mensch?
Donnerstag, 26. Juli 2012
Y.
Spüre seinen Arm schwer auf meinen Schultern liegen.
"Du musst noch deine Wettschulden einlösen."
Er grinst frech und beißt mir in die Schulter
Mein Bauch grummelt. Überlege Krampfhaft wie ich aus der Situation raus kommen könnte.
"Ich trink erst mein Bier leer."
"Okay"
Er grinst weiter, sein Hand fährt an meiner Hüfte entlang zu meinem Bauch, spielt mit dem Rand meines Kleids.
"Beeil dich."
Trinke so langsam wie möglich, schinde Zeit auf der Toilette. Aber die Nacht ist noch jung.
Als ich wiederkomme steht er ein bisschen abseits der Meute mit T.
Ich boxe ihm von hinten in die Seite. Er zieht mich vorsichtig an sich.
Wir setzen uns mit dem Rücken an einen Baum. Unsichtbar für alle anderen.
"Du willst das gar nicht oder?"
"Doch, eigentlich schon."
"Aber?"
"Keine Ahnung, eigentlich hab ich immernoch was mit dem Jungen ohne Buchstaben."
Er grinst "Ja und? Ich dachte er ist ein Arsch"
In meinem Kopf dreht sich alles, die sieben Bier fließen durch meine Adern.
"Ja, aber.. Du und ich. Wir sind Freunde. Ich hab keinen Bock, dass es danach so komisch wird."
Er beugt sich zu mir vor, nimmt meinen Kopf in seine Hände "Wir könnten einfach Fickfreunde sein."
Über mein Gesicht fliegt ein Lächeln. "Du weißt, dass ich sofort weg bin, wenn du dir nicht genug Mühe gibst oder?"
"Und geb ich mir genug Mühe?"
Ich schließe meine Augen. Unsere Lippen berühren sich.
Mein Körper ist wie ausgehungert. Da ist kein Kribbeln. Nicht der kleinste Schmetterling.
Trotzdem ist es genau das was ich brauche.
Es ist nicht das sinnlose Rummachen. Nicht die Nacht neben ihm. Nicht das gemeinsame Aufwachen am Morgen.
Das einzige, das mich so anmacht ist die Macht.
Da ist aufeinmal jemand der geradezu darum bettelt in meiner Nähe zu sein. Jemand, der alles tun würde um mich in dieser Nacht bei sich zu haben. Jemand, dem ich wirklich wichtig bin.
"Du musst noch deine Wettschulden einlösen."
Er grinst frech und beißt mir in die Schulter
Mein Bauch grummelt. Überlege Krampfhaft wie ich aus der Situation raus kommen könnte.
"Ich trink erst mein Bier leer."
"Okay"
Er grinst weiter, sein Hand fährt an meiner Hüfte entlang zu meinem Bauch, spielt mit dem Rand meines Kleids.
"Beeil dich."
Trinke so langsam wie möglich, schinde Zeit auf der Toilette. Aber die Nacht ist noch jung.
Als ich wiederkomme steht er ein bisschen abseits der Meute mit T.
Ich boxe ihm von hinten in die Seite. Er zieht mich vorsichtig an sich.
Wir setzen uns mit dem Rücken an einen Baum. Unsichtbar für alle anderen.
"Du willst das gar nicht oder?"
"Doch, eigentlich schon."
"Aber?"
"Keine Ahnung, eigentlich hab ich immernoch was mit dem Jungen ohne Buchstaben."
Er grinst "Ja und? Ich dachte er ist ein Arsch"
In meinem Kopf dreht sich alles, die sieben Bier fließen durch meine Adern.
"Ja, aber.. Du und ich. Wir sind Freunde. Ich hab keinen Bock, dass es danach so komisch wird."
Er beugt sich zu mir vor, nimmt meinen Kopf in seine Hände "Wir könnten einfach Fickfreunde sein."
Über mein Gesicht fliegt ein Lächeln. "Du weißt, dass ich sofort weg bin, wenn du dir nicht genug Mühe gibst oder?"
"Und geb ich mir genug Mühe?"
Ich schließe meine Augen. Unsere Lippen berühren sich.
Mein Körper ist wie ausgehungert. Da ist kein Kribbeln. Nicht der kleinste Schmetterling.
Trotzdem ist es genau das was ich brauche.
Es ist nicht das sinnlose Rummachen. Nicht die Nacht neben ihm. Nicht das gemeinsame Aufwachen am Morgen.
Das einzige, das mich so anmacht ist die Macht.
Da ist aufeinmal jemand der geradezu darum bettelt in meiner Nähe zu sein. Jemand, der alles tun würde um mich in dieser Nacht bei sich zu haben. Jemand, dem ich wirklich wichtig bin.
Dienstag, 24. Juli 2012
Die Welt steht. Drücken uns vor dem was als nächstes passiert.
Manchmal komme ich mir vor wie der dümmste Mensch auf der Welt.
Ich heule seit Ewigkeiten wegen 'nem Kerl rum, der sich 'nen Dreck um meine Gefühle schert.
Hätte ich wenigstens jedesmal einen neuen Grund, würde ich mir vielleicht weniger bescheuert vorkommen. Aber nein.
Es ist immer das gleiche. Mein Leben ist auf Repeat gestellt und ich hab vergessen wie man die Funktion wieder deaktiviert.
Er meldet sich zu wenig. Punk. Aus. Ende.
Aber das ist es nichtmal. Meldet sich mein bester Freund fünf Tage nicht geht es mir am Arsch vorbei.
Hinter dieser seltsamen Handlung stecken unglaublich viele Botschaften. Kleine, spitze Stiche direkt in die Brust.
Eine unbeantwortete SMS schreit mir ins Gesicht "Ich hab keine Lust mir kurz Zeit zu nehmen und dir zu antworten. Du bist mir nicht wichtig"
Ein Tag ohne Lebenszeichen flüstert "Ich komm ohne dich genauso gut klar, wie mit dir. Ich brauch dich nicht."
Ein "ich hab keine Zeit." kreischt "In meinem Leben ist kein Platz für dich und ich hab auch keine Lust welchen zu schaffen."
Und hinter all diesen Botschaften steckt meine verschissene Verlustangst.
Ich weiß, dass ihm das alles vielleicht gar nicht bewusst ist. Dass er vielleicht einfach keine Zeit hat. Einfach mal verplant zu antworten oder den ganzen Tag mit Freunden unterwegs ist.
Das eigentliche Problem bin ich.
Ich komme mit dieser Abhänghigkeit nicht klar.
Es verletzt mich, dass ich mir über all diese Dinge Gedanken mache, während er sich irgendwo das Hirn grün anstreicht.
Es verletzt mich zu wissen, dass er mich weniger mag als ich ihn.
Es verletzt mich zu wissen, dass er mich weniger braucht als ich ihn.
Es verletzt mich zu wissen, dass ich bereit bin ihm einen Platz in meinem Leben zu schaffen, während ihm wahrscheinlich nichtmal bewusst ist, dass ich in seinem keinen hab.
Ich heule seit Ewigkeiten wegen 'nem Kerl rum, der sich 'nen Dreck um meine Gefühle schert.
Hätte ich wenigstens jedesmal einen neuen Grund, würde ich mir vielleicht weniger bescheuert vorkommen. Aber nein.
Es ist immer das gleiche. Mein Leben ist auf Repeat gestellt und ich hab vergessen wie man die Funktion wieder deaktiviert.
Er meldet sich zu wenig. Punk. Aus. Ende.
Aber das ist es nichtmal. Meldet sich mein bester Freund fünf Tage nicht geht es mir am Arsch vorbei.
Hinter dieser seltsamen Handlung stecken unglaublich viele Botschaften. Kleine, spitze Stiche direkt in die Brust.
Eine unbeantwortete SMS schreit mir ins Gesicht "Ich hab keine Lust mir kurz Zeit zu nehmen und dir zu antworten. Du bist mir nicht wichtig"
Ein Tag ohne Lebenszeichen flüstert "Ich komm ohne dich genauso gut klar, wie mit dir. Ich brauch dich nicht."
Ein "ich hab keine Zeit." kreischt "In meinem Leben ist kein Platz für dich und ich hab auch keine Lust welchen zu schaffen."
Und hinter all diesen Botschaften steckt meine verschissene Verlustangst.
Ich weiß, dass ihm das alles vielleicht gar nicht bewusst ist. Dass er vielleicht einfach keine Zeit hat. Einfach mal verplant zu antworten oder den ganzen Tag mit Freunden unterwegs ist.
Das eigentliche Problem bin ich.
Ich komme mit dieser Abhänghigkeit nicht klar.
Es verletzt mich, dass ich mir über all diese Dinge Gedanken mache, während er sich irgendwo das Hirn grün anstreicht.
Es verletzt mich zu wissen, dass er mich weniger mag als ich ihn.
Es verletzt mich zu wissen, dass er mich weniger braucht als ich ihn.
Es verletzt mich zu wissen, dass ich bereit bin ihm einen Platz in meinem Leben zu schaffen, während ihm wahrscheinlich nichtmal bewusst ist, dass ich in seinem keinen hab.
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